Ratgeber

Ziele herunterbrechen

Große Ziele scheitern selten an der Idee, sondern an der Übersetzung in den Alltag. Zwischen dem Jahresziel und dem heutigen Arbeitstag fehlen oft die Zwischenschritte. Mit einer klaren Zielleiter wird sichtbar, was diese Woche getan werden muss.

Die Zielleiter

Jeder Horizont zahlt auf den nächstgrößeren ein:

10 Jahre
5 Jahre
3 Jahre
Jahr
Quartal
Monat
Woche
Tag

Pro Horizont reicht meist ein Hauptziel. Mehr verwässert den Fokus.

In 5 Schritten herunterbrechen

  1. 1

    Langfristige Richtung festlegen.

    Wo soll das Unternehmen oder der eigene Bereich in einigen Jahren stehen?

  2. 2

    Jahresziel ableiten.

    Was muss in diesem Jahr passieren, damit die Richtung stimmt? Messbar formulieren.

  3. 3

    Quartal und Monat planen.

    Welche Zwischenergebnisse braucht das Jahresziel?

  4. 4

    Wochenziele setzen.

    Zwei bis fünf konkrete Ergebnisse pro Woche, jeweils mit Verweis auf das größere Ziel.

  5. 5

    Täglich die Big 3 wählen.

    Die drei Aufgaben des Tages, die die Wochenziele am stärksten voranbringen.

Ein Beispiel

  • Jahr: Wiederkehrenden Umsatz um 30 % steigern.
  • Quartal: Verspätete Lieferungen unter 5 % senken.
  • Monat: Eine Teamleitung für Operations einstellen.
  • Woche: Zwei Kandidaten in die engere Auswahl nehmen.
  • Tag: Drei Lebensläufe prüfen.

Wöchentlich überprüfen

Einmal pro Woche lohnt sich ein kurzer Rückblick: Welche Wochenziele wurden erreicht, welche nicht, und warum? Daraus entstehen die Ziele der nächsten Woche.

Productivity Timesheet

Wie Productivity Timesheet dabei hilft

In Productivity Timesheet hängt jedes Wochenziel an einem größeren Ziel. Der Zielpfad zeigt den Weg vom 10-Jahres-Ziel bis zur Woche. Jeden Morgen erscheinen die Wochenziele im Daily-Focus-Fenster, direkt bevor die Big 3 festgelegt werden.

Weiterlesen: Eigenverantwortung im Team stärken